Wie können Studierende ihre Mahlzeiten besser planen, dabei Geld sparen und gleichzeitig Lebensmittelverschwendung reduzieren?

Genau diese Frage stand am Anfang unseres Projekts Nourish (Food Rescue Planner). Unsere Idee war es, ein digitales Tool zu entwickeln, das Studierende im Alltag beim Kochen, Planen und Organisieren unterstützt und zusätzlich eine innovative Funktion bietet: eine Meal Prep Tauschfunktion.

Projektidee

Viele Studierende kennen das Problem: Man hat wenig Zeit, ein knappes Budget und oft auch nicht unbedingt Lust, ständig frisch zu kochen. Gleichzeitig passiert es aber auch super schnell, dass Lebensmittel schlecht werden und am Ende im Müll landen, gerade wenn man alleine oder in kleinen Haushalten lebt.

Mit Nourish wollten wir deshalb zwei Dinge verbinden:
• Meal Prep Planung & Rezepte, damit Kochen leichter und strukturierter wird.
• Vorräte im Blick behalten um diese nicht schlecht werden zu lassen.

Zielgruppe

Die Hauptzielgruppe von Nourish sind Studierende, vor allem:
• Personen mit wenig Zeit.
• Menschen, die günstiger, aber trotzdem ausgewogen essen wollen.
• Nutzer*innen, die Lebensmittelverschwendung vermeiden möchten.

Research & erste Erkenntnisse

Um sicherzugehen, dass unsere Idee nicht nur „ganz cool“ klingt, sondern auch wirklich sinnvoll ist, haben wir zuerst ein Research-Konzept erstellt und eine Screener Survey durchgeführt. So konnten wir passende Teilnehmende finden und herausfinden, was Studierende wirklich brauchen.

Unsere wichtigsten Learnings:
• Meal Prep und Essensplanung helfen vielen, werden aber oft als zu aufwendig wahrgenommen.
• Studierende wünschen sich schnelle, einfache Rezepte und eine übersichtliche Organisation.
• Bei Community- und Sharing-Ideen ist Vertrauen ein extrem wichtiges Thema (vor allem Hygiene beim Meal Prep).
• Motivation entsteht vor allem dann, wenn man klare Vorteile merkt: weniger Stress, Zeit sparen, Geld sparen.

Personas

Damit wir die Bedürfnisse unserer Nutzer*innen besser verstehen, haben wir zwei Personas entwickelt (Stephanie und Felix).

Competitive Research

Als nächstes haben wir uns verschiedene Apps angeschaut und analysiert, was dort gut funktioniert und was nicht. Dazu gehörten unter anderem Too Good To Go, HelloFresh und SimplyCook.

Eine Sache wurde dabei schnell klar:
Viele Apps bieten entweder Rezepte oder Food Rescue an aber fast keine kombiniert eine Meal Prep Planung mit einer echten Tausch-/Sharing-Funktion.

Genau diese Lücke wollten wir mit Nourish schließen.

Von Low zu High Fidelity

Prototyp

Neuer Ansatz

Dadurch dass wir unseren Fokus zuvor auf die Rezeptdatenbank und nicht auf das Meal Prep Sharing gelegt haben, haben wir nochmals den Fokus neu gelegt. Durch den zeitlichen Hintergrund haben wir uns auf die Mid-Fidelity Wireframes spezialisiert und daraufhin auf den Prototypen mit Lovable.

Überarbeiteter Prototyp

Usability Tests

Zum Schluss haben wir Usability Tests durchgeführt, um herauszufinden, ob unsere Seite auch wirklich intuitiv verständlich ist.

Dabei ging es vor allem um:
• intuitive Nutzung ohne Erklärungsbedarf
• klare Abläufe und verständliche Funktionen
• Sicherheit beim Sharing

Durch das Feedback konnten wir gezielt Verbesserungen umsetzen, zum Beispiel:
• Buttons vereinheitlicht und UI konsistenter gemacht
• Community klarer strukturiert
• Meal Prep Flow verbessert
• Vertrauen gestärkt durch klarere Texte

Styleguide

Responsive Web Prototype (Auszüge)

Plakat

Fazit

Mit Nourish entstand ein Konzept, das Studierenden bei einem echten Alltagsproblem helfen kann: besser essen, weniger verschwenden und weniger Stress haben.

Durch Research, Personas, Journey Maps und Testing konnten wir unsere Lösung Schritt für Schritt weiterentwickeln und vor allem das Thema Vertrauen im Community-Sharing als zentrales Kernelement integrieren.

Nourish war ein tolles Projekt. Wir haben viel gelernt und uns insbesondere im Bereich des codens weiterentwickelt. Am schönsten war es jedoch, echte Menschen zu treffen und ihre Meinung zu unserer App zu erfahren.