Auftraggeber

Der Auftraggeber ist eine fiktive Tanzschule. Es werden vor allem Hip Hop, Streetdance und Breakdance und die neusten Trends aus aller Welt unterrichtet. Zu verschiedenen Tanzstilen oder Musikrichtungen werden Tanzkurse angeboten. Ein mal im Monat gibt es einen Mottoabend, an dem Mitglieder zeigen, was sie können und Außenstehende durch einen Eintrittspreis rein schnuppern können. Somit stehen nicht nur das Tanzen und Unterrichten im Mittelpunkt, sondern auch das Aufeinandertreffen und die Gemeinschaft. Das Studio befindet sich direkt in der Stadtmitte für eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.

Schlüsselwörter

Um das Design einordnen zu können sind Schlüsselwörter sehr wichtig. Im Kontext Tanzen und Bewegung und auch in diesem individuellen Fall gibt es wichtige Begriffe, die sich in den Entwürfen wiederspiegln sollten. Außerdem sollte man modern und jung bedingt durch die Zielgruppe im Kopf behalten.

  • Dynamik
  • aktiv
  • spannungsgeladen

Visuelle Recherche

Um vorhandene grafische Systeme nicht zu kopieren, habe ich eine visuelle Recherche durchgeführt. Hierbei sind die festgelegten Schlüsselbegriffe und die Assotioationen sehr wichtig, um diese in der Recherche wiederzufinden.

Entwicklung des Systems

Mir fiel es recht schwer ein dynmaisches System zu entwickeln, dem gleichzeitig ein Raster zu Grunde liegt. So hatte ich eine recht lange Reise, um von einem vielfältigen, statischen zu einem vielfältigen, dynamischen Raster zu kommen.

Hauptelement

Das Hauptelement besteht aus drei organischen Linien, die zusammengefügt und modifiziert wurden. Sie besitzen eine gewisse Breite, die zu- und wieder abnimmt. Dadurch gewinnen sie an noch mehr Dynamik. Sie symbolisieren fließende Bewegungen des Tanzes.

Assets - Unterelemente

Aus dem Hauptelement haben sich weitere Unterelemente ergeben. Hierbei wurde das Hauptelement verdoppelt, gespiegelt oder gedreht und erneut zusammen gesetzt. Dadurch entsteht eine Vielfalt an weiteren Elementen und weitere Möglichkeiten, diese in einem System zu nutzen.

Assets - Linien

Aus den vorher beschriebenen Elementen konnte ich durch an - einander reihen, drehen und spiegeln verschiedene Linien erstellen. Diese können quer und auch hochkant als Trennlinien oder ähnliches verwendet werden.

Assets - Symbole

Aus den Linien und Rahmen kön - nen nun Symbole entstehen. Diese können als flexibles Logo und zur Wiedererkennung auf verschiedene Weise überall ein - gesetzt werden, auch als Zierele - ment oder im Hintergrund.

Assets - Flächen

Mit den erschaffenen Symbolen kann ich nun im nächsten Schritt Flächen und Muster entwickeln.

Farbe

Um die Dynamik der Formen an sich wirken zu lassen, habe ich mich auf Schwarz und Weiß beschränkt. Hierbei kann das Logo, die Symbole und auch die Muster invertiert werden. Da durch die dynamische Linienstärke und die jeweilige Anordnung im Überblick Grauwerte ergeben, ist Schwarz ausreichend. Wenn das Muster im Hintergrund liegt, kann die Transparenz erhöht werden.

Typografie

Um einen Kontrast zu dem sehr verspielten Grundelement zu bilden´, wird eine serifenlose, jedoch nicht zu strenge Schrift verwendet.

Anwendungen Don'ts

Um die Schlüsselwörter und die gewünschte Wirkung herüber zu bringen ist es wichtig, gewisse Dinge zu beachten und nicht zu tun. Nebenstehend sind verschiedene Beispiele aufgeführt.

Keine Rahmen
Diese engen die Schrift ein und nehmen Kraft von dem freien Grundelement.
Keine Grautöne / Verläufe
Wenn die Elemente nicht im Hintergrund liegen dürfen sie keine Grauwerte besitzen, sondern schwarz sein. Verläufe lenken von der Form ab und sind somit nicht nötig.
Kein Ton in Ton
Um die Lesbarkeit zu erhöhen ist es wichtig Schrift, Symbole etc. auf dunklem Hintergrund zu invertieren.

Anwendungen Do's

Damit das obenstehende besser verstanden wird und einzuordnen ist, sind hier noch positive Beispiele.

Platz im Muster nutzen
Muster und Text sollte eine Einheit bilden und sich gut integrieren.
Transparenter Hintergrund
Um eine weiße Fläche spannender zu gestalten, aber gleichzeitig nicht zu sehr vom Inhalt des Textes abzulenken ist ein transparentes Muster im Hintergrund hilfreich.
Invertieren
Um die Lesbarkeit zu erhöhen ist es wichtig Schrift, Symbole etc. auf dunklem Hintergrund zu invertieren.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass es sehr interessant war, mit einer neuen Methode an das Thema Corporate Design ran zu gehen. Das Projekt ließ mir viel Freiheiten und Spielraum, jedoch führte dies auch dazu, dass ich mich manchmal etwas schwer tat. Das führte dazu, dass ich nicht auf Anhieb alles richtig machte und durch Feedback dazu lernte. Das freie Ausprobieren ist sehr schön und nimmt mir die Angst etwas falsch zu machen.

Autorin

Isabelle Koppenhöfer

Betreuer

Prof. Gerbaulet